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Wo liegen die Zentren, was ist Peripherie?
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Zentrum für Peripherie
Nebeliner Dorfstraße 35
D-19357 Karstädt
Nebenstelle Düsseldorf
Himmelgeister Str. 107f
D-40225 Düsseldorf

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AKTUELL

Einladung zum Nachtfoyer Kunsthalle Düsseldorf
Dienstag 04.Dezember 2018, 19-22 Uhr

Jan Philip Scheibe liest Geschichten vom Wittenberger Weg
Eintritt + Imbiss: 2 Euro


Das Zentrum für Peripherie rückt mit dem Residenz-Stipendium Artists in Wittenberger Weg die Form von Prozessen als relevantes künstlerisches Feld in den Blick. Das international und interdisziplinär angelegte Residenzstipendium hat sich zum Ziel gesetzt, mit Prozessen arbeitenden Künstlerinnen und Künstlern am Wittenberger Weg in Düsseldorf-Garath Raum für die Entwicklung ihrer Arbeit zu geben. Die eingeladenen Künstler sind in ihrem eigenen formalen Zugang frei. Vorausgesetzt wird – in der je eigenen Weise – die Menschen oder die besondere Situation vor Ort einzubeziehen.

Zusammenarbeit | Gespräch auf Kommunikationsmöbeln
Sonntag, 30. September 2018, 15 Uhr Wewerka Pavillon, Kardinal-von-Galen-Ring, Aasee-Uferweg, 48143 Münster

Zusammenarbeit - Gespräch auf Kommunikationsmöbeln

Die teilnehmenden Gäste — sind dessen Konstrukteure frei nach der Prämisse von Jean Prouvé: “Keiner schafft etwas allein”

Themen sind

Axel Bruchhäusers Arbeit mit Stefan Wewerka und Alison & Peter Smithson
Stefan Wewerkas Pavillon mit dem schwebendem und beleuchteten Dach als benutzbare Skulptur in Lauenförde und sein Zwillingsbruder in Münster
Christopher Dells Theorie und Praxis der Improvisation
Ute Reehs Zeichnungen und gemeinsames Handeln
Moritz Riesenbecks Idee die Glaswände des Pavillons zu entfernen und eine Zusammenarbeit, die diese Grenze spürbar macht

Ein sichtbares Ergebnis dieses Gesprächs mit Jörg Beste, Annalina Buckmann, In Hee Cho, Sarel Debrand-Passard, Christopher Dell, Irene Hohenbüchler, Mira Reeh, Ute Reeh, Moritz Riesenbeck, Jakob Scheumann, Jan-Christoph Tonigs, Gereon Voß, Emily Wittbrodt.

 

 

Neues vom Wittenberger Weg

Die ersten Artists in Wittenberger Weg, die Hamburger Künstler/innen Scheibe & Güntzel setzen sich mit Preserved-die Siedlung auf der einen Seite damit auseinander was früher um den Schwarzen-,Wittenberger- und Perleberger Weg in Düsseldorf wuchs und kultiviert wurde. Andererseits untersuchen sie wie die Bewohner/innen heute mit dem Kultivieren, Anbau und Sammeln von Essbaren in ihren Gärten, Parks und Freiflächen umgehen und wie die zeitgenössische Versorgung mit Lebensmitteln aussieht.

 

Rheinischer Furchenkohl in Wittenberge

Ich bin's, Dein Garten

Vom 20. bis 24. August haben 40 Kinder zusammen mit 7 eingeladenen Architekturstudenten der TU Wien, Institut Kunst und Gestaltung einer Brache in Wittenberge eine Struktur und so ein Gesicht gegeben. Stege, Bänke, ungewöhnliche Sitze und Objekte, eine Tribüne, eine Liegefläche, Tische, eine Feuerstelle, verschiedene Tafeln, laden Bewohnerinnen der Umgebung ein die Fläche zu betreten und zu nutzen.

 

 

 

Drittes Wiesengespräch 19. August 2018, Nebeliner Dorfstraße 35, 19357 Karstädt-Nebelin

Prignitzerinnen und Prignitzer waren am 19.08.2018 herzlich dazu eingeladen, Ideen für Rezepte beizusteuern und neue Varianten mitzuerfinden. Highlights wurden sechs Tage später am Samstag, 25. August zwischen 12 und 14 Uhr auf dem Brandenburgtag serviert.

 

 

Löcher im Konzept

Sonntag, 21. 01. 2018, 15 Uhr │ KYOTOBAR, Gereonswall 75, 50670 Köln│Ausstellung 15.-21. Januar, 12-18 Uhr #3 der Reihe Bausteine einer Theorie des Peripheren

Zwischenraum

Zwischenraum war Thema des dritten Gesprächs der Reihe im Projektraum Schilling KYOTOBAR. Johannes Schillings Architektur verschränkt horizontale und vertikale Zwischenräume. Eine Wandzeichnung verwies vom realen Raum auf den Raum zwischen Konzept und Realität und auf Löcher im Konzept. Welche Form hat dieser Raum? Wie entstehen Löcher in Konzepten? Wer übernimmt die Verantwortung Ideen umzusetzen? Hier der Link zum Filmmitschnitt

Video des Gesprächs vom 21.01.2018 (Kondensierte Fassung, 20:38 min)

 

Beispiel Ebertplatz
Beispiel für eine Sammlung solcher Löcher in Konzepten ist der Kölner Ebertplatz mit seinen – in diesem Fall auch architektonisch vorhandenen – Löchern, Zwischenräumen und Unterführungen. Der Platz ist ein faszinierender Ort, mit dem Künstler*innen seit vielen Jahren experimentieren. Randständige Gruppen haben sich den Ort über lange Zeit hin angeeignet. Die aktuelle Situation zeigt die Vehemenz, mit der die sich drastisch manifestierende Realität und hilflose Lösungsversuche aufeinander treffen.

Gäste
Jörg Beste, Vera Drebusch, Irene und Christine Hohenbüchler, Maik und Dirk Löbbert, Stefanie Klingemann, Michael Nowottny, Ute Reeh, Moritz Riesenbeck, Johannes Schilling, Michael Staab, Peter Stauder, Jan-Christoph Tonigs, Sabine Voggenreiter, Maria Wildeis und weitere.

Plakat 3/8
Zu jeder Veranstaltung entsteht ein Plakat in einer Auflage von 300.

Zentrum für Peripherie
Das Zentrum für Peripherie hat Nebenstellen an allen Orten, an denen eines seiner Projekte stattfindet. Der Beobachtung folgend, dass neue Ideen oft in Nischen, im Schutz des Abseits, an Rändern entstehen, nutzt es die Potentiale künstlerischer Prozesse für gesellschaftliche Entwicklungen. Es untersucht formale Strukturen offenen Raums, wobei ‘Raum’ auch abstrakt zu verstehen ist. Der Begriff ‘Zentrum’ suggeriert Macht und Vorherrschaft. Für Peripherien sind Kreativität und Kooperation entscheidend. Die Reihe Bausteine einer Theorie des Peripheren erörtert hierzu acht Themen.
Jedes Gespräch hat eine konkrete künstlerische Position zum Anlass.

 

Bausteine einer Theorie des Peripheren
Auftaktgespräch Netzwerke
Gemeinsame Kultur entsteht, wenn jede/r etwas beiträgt

 

Arm oder Reich? 15. und 16. September 2017
Kuratiert vom
Zentrum für Peripherie NRW
Treffpunkt Wiese
Wittenberger Weg 1
40593 Düsseldorf-Garath
 
Programm:
Freitag, 15. September, 19-22 Uhr
Kabawil und die AHS
Band Balkoniengang und DJ Charly Pohl
Samstag, 16. September, 11-18 Uhr
Kuchen essen alles vergessen
Ruppe Koselleck und Susanne von Bülow entwickeln entlang biografischer Bezüge Geschichtskuchen, -kekse und -torten.

 

Das Zentrum für Peripherie bietet einen Ort für Planung, Koordination und Durchführung von Projekten, leistet institutionelle und koordinative Hilfestellung für seine Partner/innen und wirkt als lösungssuchender Thinktank. Ideen werden in realen Situationen ausprobiert und umgesetzt.

Das Zentrum für Peripherie betrachtet Peripherie in ihren Möglichkeiten. Der Beobachtung folgend, dass neue Ideen in Nischen, im Schutz des Abseits, an Rändern entstehen, liegt sein Fokus darauf, das Periphere aufmerksam zu betrachten, wertzuschätzen und zu schützen.

Das Zentrum für Peripherie nutzt und untersucht die Potentiale offener künstlerischer Prozesse für gesellschaftliche Entwicklungen. Es hat zum Ziel, ein Netzwerk aufzubauen in dem Hintergrundforschung im Bereich offener künstlerischer Prozesse betrieben wird. So gestaltete Prozesse nutzen eine klare künstlerisch-formale Struktur, um einen inhaltlich völlig offenen Raum für die Ideen der Beteiligten herzustellen. Das übergreifende Ziel der Arbeit des Zentrums für Peripherie ist, dieses Potential von Kunst für gesellschaftlich relevante Fragen zu ergründen und darzustellen.

Der erste Sanierungsabschnitt des Zentrums für Peripherie wird im Rahmen des Erhalts einer das Ortsbild prägenden Hofstelle und dem Instand setzen einer Außenfläche durch ELER 2014-2020 mit EU-Fördermitteln LEADER unterstützt. Zur Sanierung gehört das Decken dreier Dächer, die Sanierung von Fassade und Fenstern des Atelier- und Bürogebäudes, sowie die Renaturierung der Wiese. Damit sind die Vorraussetzungen für das Format "Wiesengespräche" und für den Bau kommunikativer Skulpturen gegeben.