PERSPEKTIVEN 2030 - DAMIT WIR BLEIBEN KÖNNEN!

Perspektiven-2030

Perleberg und Wittenberge wurden im Mai 2015 gemeinsam für die Teilnahme an der ersten Phase des „Zukunftsstadt“-Wettbewerbs ausgewählt, einem vom Bundesforschungsministerium (BMBF) ausgelobten mehrstufigen Verfahren, in dem die Entwicklung von Ideen gefördert wird – für die Zukunft, für die Region. Die Konzepte, die beide Städte einreichten, überzeugten den Auslober – und ihre inhaltliche und räumliche Nähe wurde als Chance gesehen, den Prozess gemeinsam zu gestalten: Miteinander, mit den Bürgerinnen und Bürgern.

Die Zukunft, das wissen alle in dieser wie in so vielen anderen Regionen Europas, birgt hier ganz besondere Herausforderungen, die im gemeinsamen Dialog thematisiert werden sollen: Deindustrialisierung und demografischer Wandel führen dazu, dass immer weniger und immer ältere Menschen hier leben, während die Jüngeren sich ihre berufliche Zukunft zu Hause oft nur schwer vorstellen können.

ZUSAMMENARBEIT

untersucht die vorgefundenen Stärken der Region, um neue Formen des Zusammenwirkens von Ökonomie, Bildung, sozialem Miteinander und Schönheit zu erproben.

Mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen werden deren Ideen von Zukunft visualisiert, miteinander verbunden, verfolgt und gemeinsam mit Experten umgesetzt. Ziel sind konkrete, im Alltag funktionierende Lösungen, die sich langfristig auch wirtschaftlich tragen. Die Zusammenarbeit bezieht exemplarisch alle ein.

Zusammenarbeit von innen: Die Jüngeren und Jüngsten sowie die Menschen an der Basis bekommen im Prozess zwei Schritte Vorsprung.

Zusammenarbeit von oben: Die Stadtspitzen, interessierte Beiräte, Ausschüsse, Vereine, Unternehmer und engagierte Einzelpersonen werden mit einbezogen.

Zusammenarbeit vom Rand: Mit der Stadt verbundene, ehemalige Bewohner Perlebergs und neu Hinzuziehende werden eingebunden.

Zusammenarbeit von außen: Der Austausch mit Kommunen die sich in ähnlichen Situationen befinden und mit Universitäten die sich mit dem Thema befassen wird einbezogen.

weiter